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Der Ablauf

Auch beim Mieten von Honigbienen gibt es einige Dinge zu beachten. Bevor ein Volk bei Ihnen aufgestellt wird, prüfen wir gemeinsam, ob die notwendigen Voraussetzungen (z. B. Aufstellort, Zugang, etc.) dafür erfüllt werden.

Denn obwohl „in der Tierseuchengesetzgebung die Biene wie alle anderen Haustiere behandelt wird und nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch dem Bienenhalter gewisse Sonderrechte zustehen – auch gegenüber Pflanzenschutzmaßnahmen ist der Bienenschutz gesetzlich geregelt. Trotzdem ist die Honigbiene juristisch nicht als Haustier anerkannt, da sie frei fliegt und sich nicht zähmen lässt.“ (angelehnt an Länderinstitut für Bienenkunde: https://www2.hu-berlin.de/bienenkunde2/index.php?id=114)

Wir schließen einen Mietvertrag ab und Sie stellen einen geeigneten Ort zur Verfügung. 

  • idealerweise windgeschützt
  • das Flugloch muss frei zugänglich sein – im Abstand von ca. 15 Metern sollte sich kein Hindernis befinden
  • das Flugloch sollte idealerweise in Richtung Süden ausgerichtet sein, das ist aber kein Muss
  • die Beuten muss möglichst waagerecht stehen
Sollte sich Ihr Wunschstandort als ungeeignet erweisen, besteht auch die Möglichkeit das Projekt „Mietbienen“ auf unseren Plätzen durchzuführen. 

Nach dem Aufstellen beginnt unsere eigentliche Arbeit und Sie können sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren.
Anfrage
1
Standortprüfung
2
Aufstellen und Einweisung
3
Versicherung und Meldung
4
regelmäßige Kontrollen
5
Honigernte
6
Varroabehandlung
7
Winterfütterung
8
ggfs. Abholung
9
  1. Sie senden uns eine Anfrage
  2. Gemeinsame Standortprüfung (Gelände, Umgebung)
  3. Aufstellen der Bienenvölker und kurze Einweisung
  4. Meldung des Standorts an das zuständige Veterinäramt und Abschluss einer Versicherung gegen Diebstahl und Vandalismus
  5. Durchführung regelmäßiger Kontrollen (dies kann in der „Hauptsaison“ durchaus einmal in der Woche sein)
  6. Ernte und Verarbeitung des reifen Honigs, Sie erhalten im Anschluss den genussfertigen Honig
  7. Durchführung der notwendigen Varroabehandlung
  8. Einfütterung für den Winter
  9. Abholung der Bienen (am Ende der Vertragslaufzeit)

Bienen mieten für mehr Nachhaltigkeit

Leistungsumfang

Als Imker steht man vor der Herausforderung mit einer großen Anzahl lebender Tiere umgehen zu dürfen. Dies ist verbunden mit einer großen Verantwortung und viel Arbeit.

Daneben entstehen Kosten für das Material (Beuten, Rähmchen, Wachsplatten etc.), die Honigernte und die Arbeitsleistung des Imkers.

Denn je nach Saison, äußerer Faktoren wie Wetter, plötzlicher Frost und Zustand des Volkes muss der Imker jedes Jahr 20 Mal und mehr bei den Bienen vor Ort sein: ein großer Aufwand – Anreise und Vor- bzw. Nachbereitung nicht berücksichtigt.

Dazu kommen noch viele Arbeitsstunden während der Honigernte: das Entdeckeln der Honigwaben, das Schleudern des Honigs, das umsichtige Aufrühren des Honigs, schließlich das Abfüllen und viele weitere Tätigkeiten. 

Der Wiedhonig-Mietbeitrag deckt alle Leistungen rund um Ihr Bienenvolk ab.